Entwickler

House of Tales
- Deutschland

Titel

Overclocked - Eine Geschichte über Gewalt

Originaltitel

-

Genre

Adventure

Spielzeit

10 Stunden

Erscheinungsjahr D

12.10.2007

Verfilmungen

Publisher

dtp

Altersfreigabe

ab 16

Wertung

Inhalt

Der renommierte Psychiater David McNamara wird zu einem ungewöhnlchen Fall gerufen. Die Polizei bittet ihn, fünf Jugendliche zu untersuchen, die in New York aufgegriffen worden sind. Die Fünf sind völlig verstört und weigern sich, mit irgendjemandem zu reden. McNamara soll sie hypnotisieren, um ihre Erinnerungen freizulegen...

Spielerlebnis

+ Spielfigur männlich und weiblich: David McNamara u.a.
+ Gute deutsche Sprecher
+ Unheilsschwangere Musik
+ Splitscreens: In der einen Hälfte sieht man die eigene Figur, in der zweiten eine andere Person
- Teils langatmige Gespräche
- Gespräche lassen sich nicht weiterschalten, nur komplett überspringen
- Ständig muss man Leuten zusehen, wie sie irgendwohin schlappen, in ein Fenster gucken oder etwas ähnlich Spannendes unternehmen, z.B. - das ist kein Witz - Atmen
+ Spielt im Jahr 2007
+ Auf dem PDA zeichnet McNamara ein Audiotagebuch auf, das man abhören und so erfahren kann, was bisher passiert ist. Telefonieren kann man damit ebenfalls
- Rechtschreibfehler ("Zelenschlüssel")
- Man kann sich nur sehr wenig ansehen
+ Sehr interessante Idee: McNamara kann mithilfe der Hypnose in die Erinnerungen seiner Patienten eintauchen. In der Erinnerung steuert man den Hypnotisierten und spielt nach, was damals passiert ist
- Bug: An einer Stelle ging es nicht weiter, ich musste wieder ganz von vorn anfangen. Trotz Patch konnte man den Patienten nicht auf das Wort "Delete" ansprechen
- Figuren bleiben farblos
+ Inventar- und Kombinationsrätsel- Bei einigen Rätseln muss man sich etwas merken, das vorher gesagt wurde. Coderätsel. Insgesamt zu einfach

Grafik

+ Maximale Auflösung 1280 x 1024
- Figuren wenig detailliert
+ Kinn, Mund, Lippen bewegen sich beim Sprechen, Blinzeln
+ Die Klinik sieht herrlich heruntergekommen aus. Der Putz bröckelt von den Wänden
- Übertriebene Lippenbewegungen, nur für's Atmen
- Triste Umgebung, Grau in Grau
- Gesichter in den Zwischensequenzen richtiggehend hässlich

Komfort

+ Untertitel
+ Mit Doppelklick rennt man
+ Inventar ist am unteren Bildschirmrand sichtbar
+ Speichert sehr schnell
+ Hotspotanzeige

Ausstattung

+ 1 DVD
+ Handbuch

FAZIT:
Dies ist eines dieser Spiele, mit denen ich einfach nicht warm werde. So interessant ich die Idee finde, die Erinnerungen verschiedener Personen nachzuspielen, so lahm finde ich die Präsentation. Die Gespräche sind oft langatmig, um nicht zu sagen langweilig und die Rätsel kaum als solche zu bezeichnen. Darüber hinaus wird hier der Entdeckertrieb durch triste und ewiggleiche Landschaften beziehungsweise Gänge gehemmt, ebenso wie durch den Mangel an Hotspots, die man sich ansehen oder manipulieren könnte. (März 2011)

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